Wenn die Seele im Fluss ist...

Wasser in einem Bach fließt, solange das Wasser da ist!

Ich erinnere mich noch gut an meine Zeit als Kind, wo ich immer mit meinem besten Freund David am Bach gespielt habe – wie uns das Wasser in seinen Bann gezogen hat, wie wir mit vereinten Kräften Staudämme gebaut haben. In den Sommerferien Tag für Tag, denn an jedem neuen Morgen war der Staudamm gebrochen oder einfach verschwunden. Warum das so war, weiß ich bis heute nicht.

Oder weiß ich es vielleicht doch? Liegt es an der Gesetzmäßigkeit des Fließens?

Diana Cooper beschreibt es so:

"Wir leben in einem Universum, das aus Energie besteht, einer Energie, die ständig im Fluss ist. Nichts ist statisch, alles fließt; nichts und niemand bleibt vom anderen getrennt oder unberührt. Deshalb kann ein Eisbär in der Arktis nicht niesen, ohne dass sich in der Sahara ein Sandkorn bewegt."

Schau ich heute auf mein Leben, auf meine Seele, so entdecke ich, dass auch hier alles fließen möchte. Doch wie war es in den letzten Monaten? War mein Seelenfluss da am Fließen, oder hat sich vor lauter engmachender Angst und mangelnder Kontrolle ein Damm errichtet? Wie ist es jetzt für die Menschen, die noch immer Einschränkungen erleben müssen?

Ich gehe auf eine innere Forschungsreise an den „Rio Christoph“. Ich entdecke an einer Stelle meines Weges plötzlich blockierte Emotionen, und ein Stückchen weiter alte Erinnerungen, die ich scheinbar nicht loslassen möchte. Aber auch da, noch ein Stückchen weiter, entdecke ich Stagnationen im Außen die doch eigentlich nichts mit mir zu tun haben, aber irgendwie mein Fließen auch beeinFLUSSen.

Ich beschließe sogleich mich an die Arbeit zu machen – aufzuräumen am Weg meines Seelenflusses – aufzuräumen in meiner Wohnung, wo so manches rumsteht, oder auch rumliegt, dass den Fluss der Energie, ganz nach den Grundsätzen des Feng Shui, behindert.

Ich nehme mir vor, heute Abend ein gutes Buch zu lesen. Denn aus Erfahrung weiß ich, dass tut meinem Seelenfluss gut und bringt mich in die Welt meiner Emotionen.

Und die Stagnationen im Außen? Was fange ich damit an? Ich denke nach und da wohl gerade auch etwas in meinem Oberstübchen zum Fließen kommt, fällt mir folgender Spruch von Mahatma Ghandi ein:

"Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt"

So ist es! – so möge es für uns alle sein… In diesem Sinne

Herzlichst Ihr Christoph Chamuel Weibert

PS: Noch eine kleine Analogie zum Nachdenken:
Wasser steht für Emotionen - Ein wilder, reisender Sturzbach oder auch ein Wasserfall kann anregend sein – doch darin zu schwimmen wird gefährlich. Ein ruhig und friedlich fließender Fluss lädt uns zum Verweilen ein – wir schwimmen gerne darin 😉

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